Rücktritt als Sprecher der Garchinger Kulturschaffenden

mit sofortiger Wirkung bin ich als Mitglied und somit auch als Sprecher der Arbeitsgruppe-Kultur der Universitätsstadt Garching zurückgetreten.
Für diese ehrenamtliche Funktion, insbesondere als deren Sprecher ist ein Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Unterstützung von Seiten des Rathauses notwendig.

Dies ist aus meiner Sicht leider nicht mehr gegeben.

Heute hat die Süddeutsche Zeitung darüber ausführlich berichtet:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/garching-eklat-um-kulturfoerderung-1.4661305
Als Betroffener möchte ich den Artikel nicht kommentieren bzw. weiter „Öl ins Feuer“ gießen.

Nur eine sachliche Korrektur.

Es ist falsch, wenn behauptet wird, dass ich den Beschluss über eine zeitnahe Auszahlung von 80 % der Förderung nicht akzeptiere und deshalb zurückgetreten bin. Diese 80%-Lösung war Konsens und ich habe selbst dem Stadtrat diesen Kompromiss vorgetragen.

In meinem Rücktrittsschreiben habe ich (zusammengefasst und in Stichpunkten) nachfolgende Gründe aufgelistet:

  1. Trotz Vorlage der schriftlichen Originalbelege der Stadt München und der Regierung von Oberbayern (Überweisung der Förder-Beträge unmittelbar nach Genehmigung) wird die dortige Auszahlungsregelung von der Stadt Garching immer noch in Zweifel gezogen.
  2. Unterstützung durch die zuständige Rathaus-Abteilung in der Zwischenzeit nur noch marginal und unzureichend
  3. Die Beschlüsse der Kultur-AG werden von der Verwaltung konterkariert und den Antragstellern falsche Bescheide zugestellt
  4. Vorschlag eines Gesprächsangebotes wurde nicht angenommen

Von daher kann sich Jede(r) seine eigene Meinung bilden.

Ich bedaure diese Entwicklung sehr. Denn die Aufnahme eines jährlich festen Fördertopfes für ehrenamtliche Kultur-Aktivitäten in den städtischen Haushalt war eine hervorragende Idee. Auch die Hinzuziehung von örtlichen Kulturschaffenden bei der Beurteilung der Anträge sinnvoll.
Ich hoffe, dass in Zukunft eine kollegialere Art des Umgangs bzw. Wertschätzung und Unterstützung der Kulturträger durch das Rathaus erfolgt.

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