Gudrun Köhl, die langjährige Chefin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“ ist tot

Foto: Stephan Rumpf 

Sie ist am 2. Januar d.J. kurz vor ihrem 80. Geburtstag nach langer Krankheit verstorben.
Heute ist ein Nachruf in der Süddeutschen Zeitung:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/karlstadt-valentin-musaeum-gudrun-koehl-karl-valentin-liesl-karlstadt-nachruf-turmstueberl-1.5729733
Gudrun Köhl hat mich als jungen Valentin-Fan einige Zeit „durchgefüttert“. Ich habe sie kennengelernt, als ich als 16-Jähriger die „Valentinaden-Bühne“ gründete. Der „Erschaffer“ des Valentin-Musäums, Hannes König und Gudrun Köhl waren so begeistert, dass junge Menschen sich um Karl Valentin und Liesl Karlstadt kümmern und die Werke auf die Bühne bringen. Denn Mitte/Ende der 60-iger Jahre war für die Münchner der „Vale“ kein Thema.
Ich machte damals eine Lehre in der Maximilianstr. Und war fast täglich in meiner Mittagspause im Turmstüberl des Musäums. Und jedesmal bekam ich dann von Gudrun Köhl am Stammtisch des Turmstüberls ein Essen hingestellt: umasonst.  
Der Gründer des Musäums, Hannes König war für mich ein Mentor und eine Art Vaterersatz, Gudrun Köhl die Seele des Musäums.
Ich weiß  nicht, wo Seelen hinkommen, wenn sie sterben. Egal, wo Du jetzt bist, es geht Dir sicherlich besser als in letzter Zeit.
Danke Dir, liebe Gudrun für alles.
Herbert
Foto: Stephan Rumpf

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